KORROSION   [ lat. corrodere ; anfressen, zernagen ]
Zerstörung von Metall durch chemische oder elektrochemische Reaktion mit dem umgebenden Medium.

Chemische Korrosion der Metalle liegt beim Angriff von Medien ohne Ionenleitfähigkeit vor. Elektrochemische Korrosion tritt bei Einwirkung von Ionenleitern auf, wobei es zu Reaktionen an den Phasengrenzflächen zwischen den metallischen und festen, flüssigen oder gasförmigen Korrosionsmedien kommt.

Korrosion ist die Instabilität zwischen edlen und unedlen Metallen gegenüber Sauerstoff und Wasser (Elektrolyt).

Anodische Vorgänge sind oxidierend
Kathodische Vorgänge sind reduzierend

 

Korrosionen verursachen jährlich einen wirtschaftlichen Schaden von mehreren Milliarden Euro.

Maßnahmen zur Verhinderung von Korrosionen sind vielfältig und im Einzelfall unterschiedlich.
Bekanntes Beispiel ist der Eiffelturm in Paris. Cirka 7 Tonnen Korrosionsschutzfarbe werden jährlich auf die Eisenkonstruktion gestrichen - nur zur Werterhaltung des Eisens, also um Korrosionen zu verhindern, bzw. wirksam vorzubeugen.
 


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