Korrosionen in Heizungsanlagen haben eine lange Tradition ;-((
Um Korrosionsschäden vorzubeugen ist die VDI-Richtlinie VDI 2035 T.2 in der jeweils neuesten Fassung (momentan September 1998) zu beachten.
Titel: Vermeidung von Schäden in Warmwasserheizanlagen. Wasserseitige Korrosion.

VDI 2035 - diese Richtlinie ist das 'Evangelium' des Heizungsbauers. Nach ihr hat er sich zu richten und entsprechend richtige Maßnahmen zu ergreifen. Sie beschreibt den 'Stand der Technik' und kann somit auch zur Beurteilung von Schadensfällen herangezogen werden. VDI 2035 beschreibt u.a. unter Korrosionsursachen bei Eisenwerkstoffen

  • Sauerstoffeintrag mit dem Füll- und Ergänzungswasser
  • Sauerstoffeintrag bei Unterdrucksituationen
  • Sauerstoffeintrag durch gasdurchlässige Bauteile
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    DIN 4726 beschreibt die zu treffenden Korrosionsschutzmaßnahmen zur Verhinderung und Entstehung von Korrosionsschäden in Heizungsanlagen mit Tauscherrohren aus Kunststoff.

     

    In Heizungsanlagen ist in der Regel Eisen (Fe) das unedelste Metall und nimmt so die Anodenfunktion wahr. Bei Vorhandensein von Sauerstoff -gelöst oder ungelöst- werden somit Korrosionen ausgelöst. Es entsteht Rost.

    Wichtig:
    Eine Heizungsanlage sollte zwar wasserdicht sein, ist aber niemals gasdicht !!!


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